Jungfrau Maria die Direktorin (Hodegetria) aus dem Kloster Xenofontos
Wundertätige Ikonen vom Berg Athos
Gottesmutter Hodegetria (die Wegführerin)
Wer das heilige Kloster Xenophontos besucht hat, kennt sicher die Geschichte der Panagia Hodegetria. Bis 1730 befand sich die Ikone im heiligen Kloster Vatopedi, doch auf wundersame Weise „verließ“ sie es und wurde im Kloster Xenophontos aufgefunden. Als die Mönche von Vatopedi davon erfuhren, waren sie bestürzt und brachten die Ikone zurück. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen „ging“ sie jedoch erneut ins Kloster Xenophontos. Als sich das Geschehen ein zweites Mal wiederholte, erkannten die Mönche darin den Willen der Gottesmutter Maria und kamen, um sie zu verehren – ließen sie aber an dem Ort, den SIE selbst zum Bleiben erwählt hatte. Zum Gedenken an dieses Wunder entsendet das Kloster Vatopedi bis heute jedes Jahr eine Abordnung von Mönchen, die ihr Wachs und Öl für ihre Lampe darbringen.
Jeden ersten Sonntag im Oktober wird im Kloster ihr zu Ehren eine Vigil gefeiert, und jeden Montag singen die Väter ihren Bittkanon.
Die Ikone zeigt die Gottesmutter, die auf ihrem linken Arm den segnenden Christus hält. Zu beiden Seiten ihres Nimbus sind die Erzengel Michael und Gabriel dargestellt.

